„Frag-den-Professor“ modern

Ein Zusammenschluss von Medizinprofessoren hat es sich zur Aufgabe gemacht, qualitätsgesicherte medizinische Informationen in einem Portal kostenfrei und benutzerfreundlich bereitzustellen – und dies seit Kurzem nun mit futuristischem Anstrich.

Onlinerecherchen zu gesundheitlichen Themen werden immer beliebter. Um die 40 Millionen Bürger befragen „Dr. Google“. Dabei stellt sich aber immer wieder die Frage nach der Zuverlässigkeit der Information beziehungsweise der Vertrauenswürdigkeit der verwendeten Quelle, aber auch nach der Verständlichkeit der Darstellung.

Doctor Who?

„Frag-den-Professor.de“ ist eine unabhängige Plattform, die den Anspruch hat, den wichtigsten Fragen von Patienten qualitätsgesicherte medizinische Informationen im Internet kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dabei werden die Fragen von mehr als 100 Medizinprofessoren beantwortet.

Transparenz ist bei diesem Unterfangen hochgeschrieben: Besucher des Medizinportals sehen nicht nur den Experten, sondern können auch auf dessen Lebenslauf zugreifen, seine Publikationsliste sowie eine Aufstellung der Fachgesellschaften, in denen er aktiv ist, einsehen. Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum, Herausgeber und Initiator des Portals, betont, bei der Auswahl der Experten sehr kritisch vorzugehen. Ein Gremium wähle international führende Fachleute aus, die zudem besonders befähigt seien, Informationen verständlich und kompakt zu vermitteln.

Die beteiligten Professoren arbeiten ehrenamtlich und tragen auch weitere Aufwendungen. Daher kann Frag-den-Professor ohne Einkünfte aus Werbung auskommen.

Vorsprung durch Wissen

Das Portal möchte anhand der bereitgestellten Informationen dazu beitragen, dass ein Patient bessere Gespräche mit dem ihn behandelnden Ärzten führen können. Durch die Beschäftigung mit den von zuverlässigen Experten vermittelten Inhalten sei der Patient in der Lage, auf Augenhöhe mit dem behandelnden Arzt zu kommunizieren und gezielter über die vorgeschlagene Therapie nachzufragen. Die Tatsache, dass die Information einer Quelle entstamme, die auch der behandelnde Arzt respektiere, sei dabei von großer Bedeutung.

Relaunch des Portals

Das Suchportal präsentiert sich nun nach 19 Monaten Entwicklungszeitin einer futuristischen Form; statt der vormaligen Videoclips geht es jetzt mit animierten Hologrammen an den Start. „Mit modernerem Design und größerer Benutzerfreundlichkeit ist das Webangebot live gegangen“, heißt es in der Pressemitteilung. Man erfährt dort auch: „Eine interaktive Hologrammwelt erwartet den Besucher, jedes Element ist klickbar und lädt zu einer Entdeckungsreise ein. “Der Digital Designer Sven Reitz sagt über den neuen Auftritt: "Wir haben ein weltweit einzigartiges Design mit faszinierender Bedienung entwickelt. Ein Stück Zukunft auf dem Bildschirm."

Umzug in eine Cloud in Deutschland

Der Geschäftsführer von "Frag-den-Professor“, Oliver Plantenberg, erläutert: "Vertrauen und Sicherheit sind für unser medizinisches Beratungsangebot wichtig. Daher haben wir uns für den Wechsel von einem großen Anbieter aus den Vereinigten Staaten zur Telekom Healthcare Solutions entschieden. Das Rechenzentrum in Biere verfügt über die notwendigen Zertifizierungen für den sicheren Betrieb unseres Portals.“

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cwm

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