“Wir suchen kluge Köpfe mit innovativen Ideen, die helfen, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern."

Industrie lobt neuen Preis aus

Gesucht werden kluge Köpfe mit innovativen Ideen...

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Cornelia
Wels-Maug

Eine verbesserte Gesundheitskompetenz sowie Adhärenz bei Therapie und Medikamenteneinnahme von Patienten und Risikogruppen sind Schlüsselfaktoren für die Gestaltung eines zukunftsfähigen Versorgungssystems. Laut Novartis belegen erste Forschungsergebnisse, dass dies ganz besonders durch innovative digitale Kommunikation, insbesondere mHealth Anwendungen, erreicht werden kann. Dies kann beispielsweise in Form von täglichen Erinnerungen an Einnahmezeiten per Smartphone oder Interaktionen mit mobilen Geräten erfolgen.

Und genau dort setzt der von Novartis Pharma GmbH und der Hexal AG neu ausgelobte Preis für digitale Gesundheit an: “Wir suchen kluge Köpfe mit innovativen Ideen, die helfen, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern. Unser Ziel ist es, Patienten bei ihrer Therapie durch nachhaltige digitale Lösungen zu unterstützen,“ erläutert Dr. Stephan Eder, Country Head der Novartis Division Sandoz in Deutschland.

"Nicht nur die Arbeit von Ärzten oder Diagnosemethoden unterliegen dem Prozess des technischen Fortschritts, auch aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und die Pharmaforschung werden sich maßgeblich ändern", verdeutlicht Dr. Sidonie Golombowski-Daffner, Leiterin Novartis Pharma GmbH und Country President.

Deshalb laden die Stifter bundesweit Start-ups, etablierte Akteuren der Gesundheitswirtschaft sowie kreative Projekte aus allen Bereichen des Gesundheitswesens sowie Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen ein, Projekte in einer der folgenden Kategorien einzureichen:

  • Steigerung der Gesundheitskompetenz
  • Erhöhung der Adhärenz
  • Impulse für Lebensstiländerung
  • Telemonitoring/Therapeutisches Monitoring.

Eine unabhängige Jury, die aus Vertretern des Gesundheitswesens besteht, wird dann anhand von Kriterien wie Innovationsgehalt, Impakt und Evaluationskonzept die Gewinner des mit einer Gesamtsumme von 50.000 Euro dotierten Preises ermitteln.

Cornelia Wels-Maug

erforscht seit 21 Jahren den Einsatz von IT in diversen Industriesektoren und hat sich vor fast zehn Jahren auf den Gesundheitsmarkt spezialisiert. Sie verfasst Artikel, Fallstudien und Weißbücher über den weltweiten Markt für IT im Gesundheitswesen undhält Vorträge und Webinare. Gleichzeitig ist sie auch als Analystin für den internationalen Gesundheitsmarkt bei einer englischen Firma tätig.

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