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Dell EMC zeigt auf der conhIT faszinierende Entwicklungen in der Medizin

Die einen frohlocken, den anderen läuft ein Schauer über dem Rücken: Künstliche Intelligenz schickt sich an, die moderne Human-Medizin entscheidend zu prägen und zu verbessern. Auch macht die digitale Transformation vor Krankenhäusern und Arztpraxen nicht halt.

By
Eike-Christian
Wolff

Was heute bereits möglich ist und wie die medizinische Zukunft aussieht, ist auf der größten Healthcare-Messe Europas, der Connecting Healtcare IT (conhIT), vom 17. bis 19. April 2018 auf dem Berliner Messegelände zu sehen. Dell EMC und nVidia stellen am Stand B-112 in Halle 3.2 die interessantesten Entwicklungen vor.

Im Gesundheitswesen fallen bei der Behandlung von Patienten kontinuierlich riesige Datenmengen wie Laborergebnisse, Patientendaten oder Röntgen- und CT-Aufnahmen an. Sie alle fehlerfrei auszuwerten und zu diagnostizieren, stellt das medizinische Personal immer wieder vor großen Herausforderungen.

Gerade im Gesundheitswesen bieten daher moderne IT-Systeme in Verbindung mit der Digitalisierung und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz eine große Chance zur nachhaltigen Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Vernetzte Sensoren

Im vernetzten Gesundheitswesen finden sich allerdings nicht nur Patientendaten. So wird den Daten gesunder Menschen eine genauso große Bedeutung beigemessen. Der Grund ist, dass daraus Schlussfolgerungen gezogen werden können, die für die Gesundheit aller sowie für die Gesundheitsvorsorge wichtig sind.

Die dafür benötigten Daten liefert beispielsweise das „Internet of Medical Things“ (IoMT). Das IoMT verbindet wie das IoT (Internet of Things) verschiedene Dinge wie medizinische Sensoren, Wearables, implantierte Geräte oder Fitness-Tracker miteinander, um Gesundheitsdaten zu erhalten, auszuwerten und daraus abgeleitet bestimmte Aktionen auszulösen.

Hier spielt dann die elektronische Gesundheitsakte eine wichtige Rolle, wo diese Daten gesammelt werden. Damit erlangen Ärzte und Krankenhäuser einen genauen Überblick über die Krankengeschichte eines Patienten und können in einer eventuellen Notfallsituation Entscheidungen schneller treffen.

Künstliche Intelligenz in der Medizin

Das Bündeln von Patientendaten in einer elektronischen Patientenakte hat aber auch den Vorteil, Künstliche Intelligenz zum Vorteil des Patienten einzusetzen. Zugleich profitieren natürlich auch die Ärzte. Zum einen lässt sich so der komplette Behandlungsverlauf eines Patienten auf einen Blick erfassen und zum anderen kann dadurch neben einer präziseren Diagnose von Anfang an mit der bestmöglichsten Behandlung oder Therapie begonnen werden.

Ein weiterer Vorteil des Einsatzes Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen besteht darin, Untersuchungsergebnisse maschinell auswerten zu können. So ist die Treffsicherheit bei der Auswertung und Diagnoseerstellung beispielsweise von Röntgenaufnahmen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz mit immerhin 98% wesentlich höher als bei manueller Auswertung (50%).

Das alles kommt zudem den Erwartungen der Patienten entgegen. Denn diese wollen heutzutage bestmöglich zu ihrem Gesundheitszustand informiert werden. Die Zeiten, in denen Patienten dem Arzt bedingungslos vertrauten, sind längst vorbei. Heute sind sie über Gesundheitsthemen besser informiert als das je zuvor der Fall war und kommen meist schon mit einem soliden Vorwissen in die Arztpraxis.

Virtuelle Sprechstunden

Mit Blick in die nahe Zukunft ist abzusehen, dass ein zunehmender Teil der personalisierten Gesundheitsversorgung virtuell bereitgestellt wird. Statt persönlich vor Ort zu erscheinen, erfolgt die Interaktion zwischen Patient und Arzt mit modernen Kommunikationstechniken wie Videochat oder Telemedizinanwendungen.

Das liegt neben der voranschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen vor allem daran, dass die jetzt heranwachsende Generation mit dieser Technologie vertraut ist und im Vergleich zu vielen der heute älteren Patienten keine Scheu vor der Nutzung digitaler Medien hat. Dennoch wird das persönliche Erscheinen beim Arzt nach wie vor enorm wichtig bleiben.

Wie gut das bereits funktioniert, zeigt das Beispiel der Britischen Locala Community Partnerships, die medizinische Leistungen wie Gemeindeschwestern, Krankenbesuche, Schulkrankenschwestern sowie Gemeindezahnärzte in und um Kirklees in West Yorkshire bereitstellt. Mit Dell EMC als Partner wurde eine Private-Cloud-Umgebung erstellt, die eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit für Patienten- sowie medizinische Daten ermöglicht.

Die Lösung basiert auf Dell PowerEdge-Servern, Dell PowerVault-Speicher, Dell Networking-Switches sowie SonicWALL-Firewall-Technologie. Mit Microsoft® Skype™ können die Mitarbeiter nun Web- und Video-Conferencing auf den Geräten ihrer Patienten bereitstellen und nutzen.

Alles in allem wurden in dieser Lösung Cloud-Computing und Cloud-Services, mobiles Computing, eine vereinheitlichte Kommunikation sowie Managed Services (ein Service-Desk von Dell) miteinander kombiniert. Jim Barwick, Executive Director of Transformation bei Locala Community Partnerships ist begeistert: „Wir stellen zwischen 17 und 20 Uhr eine virtuelle Klinik bereit und nutzen Skype für diesen Zweck. Das ermöglicht einen sofortigen Kontakt mit unserem Team, etwa wenn eine Familie Probleme mit einem Baby haben sollte.“

Sicherheit ist oberstes Gebot

Passend zum Datenschutz spielt bei der Digitalisierung die Sicherheit eine zentrale Rolle. Die IT-Abteilungen des Gesundheitswesens stehen hier einer großen Herausforderung gegenüber. So muss sowohl der Schutz als auch die Sicherheit gewährleistet sein. Zugleich müssen aber auch Innovationen für neue Geschäftsmodelle und neue Technologien möglich sein.

Wie in allen anderen Unternehmen lohnt es sich daher auch im Gesundheitswesen, für den Schutz von Patientendaten professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Spezialisten kümmern sich darum, dass im gesamten Netzwerk der Gesundheitseinrichtung mögliche Bedrohungen sicher erkannt und abgewehrt werden und die Internet-Sicherheit gewährleistet ist.

Professionelle Unterstützung

Als Technologieführer in der Healthcare-IT bietet Dell EMC das Expertenwissen und die Erfahrung für die Umsetzung von Lösungen für kleinere, mittelständische und sehr große Healthcare- und Life-Science-Unternehmen. Mit nVidia als Partner präsentiert das Unternehmen auf der größten Healthcare-Messe Europas, der Connecting Healtcare IT (conhIT), vom 17. bis 19. April 2018 auf dem Berliner Messegelände sein Knowhow bei der Implementierung und Integration innovativer Lösungen des Gesundheitswesens in eine vorhandenen IT-Umgebung. So unterstützt Dell EMC Gesundheitsunternehmen bei den folgenden Themen:

  • IT Transformation im Gesundheitswesen
    • Optimierung klinischer Anwendungen
    • Weiterentwickelte medizinische Bildgebung
    • Hybrid Cloud für Healthcare und Life Sciences
    • Konvergente Infrastrukturen
    • ISV-Lösungen (Independent Software Vendor)
  • IT Lösungen für Personalisierte Medizin
    • Prädiktive Gesundheits-analyse durch Big-Data Analytics
    • Genetische Diagnostik und Life Sciences
    • High Performance Computing
    • Genomik und Biowissenschaften
    • Architekturen für die klinische Forschung
  • IT Lösungen für Connected Health
    • Innovative Point-of-Care Lösungen
    • Patienteneinbeziehung
    • Internet of Things (IoT) im Gesundheitsbereich
    • Telehealth Endgeräte
    • Virtual End User Computing (VDI, Virtual Desktop Infrastructure)
  • Sicherheitsoptimierung im Gesundheitswesen
    • Erweiterte Datensicherheit
    • Endpunkt-Sicherheit und -Verschlüsselung
    • Authentifizierung und Zugriffskontrolle
    • Governance, Compliance, Risikokontrolle
    • Managed Security Services

Fazit

Auf der conhIT erfahren die Besucher am Stand B-112 in Halle 3.2 von Dell EMC, wie sich Anwendungen und Technologien der Bereiche Healthcare und Life Science problemlos miteinander verbinden lassen und somit eine nahtlose Bereitstellung realisiert werden kann – von einer einzelnen Lösung bis hin zur Erstellung einer kompletten Infrastruktur. So entsteht ein Healthcare-System, in dem Informationen direkt und schnell ausgetauscht, analysiert und gespeichert werden können.

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Eike-Christian Wolff

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